Surfer girls

A girl’s surfing experience

Fun, Fun, Fun! So klingt der Beach Boys Klassiker, wenn es ums Surfen geht. Wer von euch das Wellenreiten schon einmal ausprobiert hat weiß jedoch, wie hart dieser Sport wirklich ist. Wie kommt man also zu seinem Anteil an Fun beim Wellenreiten?

Punkt 1: ich finde es als Frau tierisch anstrengend mich in meinem Urlaub an total überlaufenen Surfspots ständig durchsetzen zu müssen. Das hat mit Erholung nichts mehr zu tun. Gute Surfspots sind rar, deshalb stapeln sich an einem guten Spot alle Surfer und jeder drängelt sich in die Welle, wie es ihm gerade lustig ist. Da heißt es Ellenbogen beweisen oder…zum Sonnenaufgang oder –untergang surfen. Das ist eigentlich eh viel schöner, die Wellen sind besser und man hat viel mehr davon weil man öfter dran kommt.

Punkt 2: hinter die Welle „rauspaddeln“, ein echter Kraftakt. Hier empfiehlt es sich vor dem Surfurlaub schon einmal seine Schultermuskulatur zu trainieren. Je besser man vorbereitet ist, desto leichter tut man sich beim rauspaddeln.

Punkt 3: das Waschmaschinen-Erlebnis. Klar erwischt man nicht jede Welle optimal. Es gehört viel Übung dazu am richtigen Zeitpunkt am richtigen Fleck zu sein. Ständig wird man von einer Welle durchgewaschen. Das kann sehr frustrierend sein. Aber man darf sich nichts vormachen. Das geht jedem so, vor allem denjenigen, die nur 1-2 Mal im Jahr an den Strand kommen.

Aber dennoch, das Glücksgefühl, das man am Ende bekommt, wenn man von einer so starken Naturgewalt davongetragen wird, ist es auf alle Fälle wert all diese Strapazen auf sich zu nehmen.