Kürbis im Herbst

Kürbis muss es sein

Herbst ist Kürbiszeit! Wer ohne ihn in der Küche auskommt, der hat etwas verpasst. Lange Zeit habe ich mich darum gedrückt etwas mit Kürbis zu machen, weil seine harte Schale wirklich undurchdringlich schien. Aber sobald man sich an ihn wagt und ein gutes System gefunden hat, ihn zu zerteilen, möchte man den Geschmack nicht mehr missen. Und gesund ist er natürlich ebenso. Mit seinen Antioxidantien hilft er, Entzündungen und Infektionen vorzubeugen, perfekt also bei kaltem Wetter.

Tipps zum Kürbis zerteilen

Bereite dich schon mal auf einen Kraftakt vor, denn wenn man mental weiß, dass es schwierig werden wird, kann man die Schwierigkeit eher überwinden. Mit dem größten Küchenmesser, teile ich den Kürbis folgendermaßen: zuerst einmal in der Mitte, dann werden die Hälften noch einmal geteilt. Jedes Viertel höhle ich dann mit einem kleineren Messer aus und schneide die Schale seitlich ab.

Rezepte mit Kürbis

Schnell gemacht und lecker, die Kürbissuppe

Die darf auf keinen Fall im Herbst fehlen, die Kürbissuppe

Wenn man ihn erst einmal geknackt hat, stehen einem viele Türen offen. Mein Favorit ist die Kürbissuppe. Hier zerkleinert man den Kürbis in grobe Stücke, gibt eine grob geschnittene Kartoffel dazu, etwas Zwiebel und natürlich Ingwer. Nach 10 Minuten Kochzeit im heißen Wasser wird das Ganze püriert und dann je nach Geschmack mit Salz, Pfeffer, Schmand oder Kürbiskernöl abgeschmeckt.

Wer gerne Kürbissuppe mag, dem schmeckt sicher auch meine Zucchinisuppe. Check it out.

Kürbisgerichte sind ein Muss im Herbst

Kürbisgerichte aus dem Ofen

Eine andere Art der Zubereitung wäre Kürbis im Ofen. Heute habe ich das mal ausprobiert: Kürbis in lange Scheiben schneiden (mit etwas Kraftansatz) schneiden, genauso wie die Kartoffeln. Da ich gerne Aubergine mag, habe ich mir noch etwas Aubergine klein gewürfelt und dazugegeben. Das Ganze wird dann in eine Auflaufform gegeben, mit Olivenöl überträufelt, frischen Rosmarin dazu und natürlich wieder mit Salz und Pfeffer abschmecken. ca. 150ml Brühe, machen das Ganze etwas weicher. Wenn man es eher kross gebacken mag, dann lässt man die Brühe einfach weg. Bei 200 Grad braucht es 40 Minuten, bis der Kürbis verzehrfertig ist. Im Restaurant bekommt man hierzu immer noch ein Steak serviert, aber nachdem mein 180g Steak zur Herstellung sagenhafte 3000 Liter Wasser verschlingt, spare ich mir das Fleisch und genieße meinen Kürbis mit guten Gewissen und einem wohltuenden Ingwertee.