Monatliches Archiv:August, 2016

E5

Alpenüberquerung E5 – Teil 3

Diesen Juli bin ich die dritte Etappe des E5, von Trient nach Verona, angetreten mit der Bergschule Oberallgäu. Laut Veranstalter ist diese Etappe vom Schwierigkeitsgrad genauso schwer wie die erste Etappe, die ich vor drei Jahren gemacht habe (von Oberstdorf nach Meran). Landschaftlich fand ich es wirklich sehr sensationell und absolut lohnenswert.

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Das Wetter war glücklicherweise voll auf unserer Seite. Das war vorallem an den ersten beiden Tagen wichtig, die ich wirklich anspruchsvoll fand. Am ersten Tag starteten wir von Levico Terme über das Fort Cherle bis zum Coe Pass. Es ging ordentlich bergauf, vorallem mit vollem Gepäck musste man sich erst an die neue Anstrengung gewöhnen. Der zweite Tag war der anspruchvollste, hinauf zum Monte Maggio und dann Einkehr beim Rifugio Papa, das an einer beeindruckenden Schlucht gelegen ist. Nachmittags ging es weiter bergauf, die Wanderung kam mir ewig vor, bis wir endlich beim Rifugio angekommen waren. Tag drei war super spannend, vorbei an etlichen Kriegsschauplätzen des ersten Weltkrieges, wandernd durch Schützengräben und vorbei an blühenden Edelweiß. Wir wanderten an einem Panoramaweg, was technisch nicht mehr so anspruchsvoll war wie an den Tagen davor. Und am vierten Tag lief man schon wie von alleine auf den Carega Gipfel (2259m) in den Piccoli Dolomiti und dann nur noch Richtung Tal, vorbei an Geißböcken und Murmeltieren.

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Das Wandern in Südtirol ist sehr zu empfehlen. Es sind, anders als in den österreichischen und deutschen Alpen, kaum Leute unterwegs und es ist landschaftlich sehr lohnenswert. Und natürlich war auch das Essen ein absolutes Highlight. Und da überall nur italiensich gesprochen wurde, kam auch sofort das Urlaubsfeeling auf. Es war ein tolles Erlebnis, das ich jedem nur empfehlen kann.

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Kraulkurs

SWM Kraulkurs – schwimmen wie die Profis

Über den Winter habe ich eine neue Sportart für mich entdeckt: das Kraulschwimmen. Schon seit längerem wollte ich mich bei den Stadtwerken München für einen Kraulkurs anmelden, aber die Kurse sind einfach immer ausgebucht gewesen. Also habe ich mich ein halbes Jahr vor dem Kurs schon einmal für den Winter angemeldet. Zehnmal bin ich jeden Freitag um 21:30 Uhr in der kalten Jahreszeit zum Kraulkurs ins Olympiaschwimmbad gefahren.

Allein die Atmosphäre in dieser Schwimmhalle war schon sehr motivierend. Wenn man sich vorstellt, dass in diesen Becken olympische Athleten geschwommen sind, ist das schon eine tolle Voraussetzung. Für die „Schüler“ gab es sogar ein eigenes, abgetrenntes 100m Becken. Für Anfänger ist das zwar eine verdammt lange Strecke, aber man hatte wenigstens seine eigene Bahn, in der man in Ruhe üben konnte. Das ist echter Luxus, denn normalerweise lernt man in den Becken, die auch vom normalen Schwimmbetrieb benutzt werden.

Kraulen Kraulen

Unser Lehrer hat die Kraultechnik Stück für Stück aufgebaut: zuerst das Beintraining, dann die Arme und zum Schluss das richtige Atmen. Das Atmen stellt tatsächlich die größte Herausforderung dar. Am Anfang kämpft man extrem gegen seine Atemnot unter Wasser an, bis man sich überwunden hat und seinen eigenen Atemrhythmus gefunden hat. Ich muss das bis heute noch üben, obwohl der Kurs inzwischen abgeschlossen ist und ich einmal pro Woche zum Schwimmen gehe.

Es gibt kaum eine Sportart, die so eine perfekte Kombination zwischen Kraft- und Ausdauertraining darstellt und dabei auch noch gelenkschonend ist. Ich kann das jeder Frau nur wärmstens empfehlen, jedoch mit dem Vermerk es nicht zu übertreiben, denn sonst bekommt ihr so ein unschönes breites Kreuz, das sehr männlich aussieht.

 



Kniebeugen

Squads aber mal richtig

Ich habe schon unzählige Squads in meinem Leben gemacht, aber neulich sagte eine Trainerin etwas, das mich sogar bei dieser leichten Übung noch überraschte. Bisher habe ich immer versucht einen ca. 90 Grad Winkel zu erreichen, weil das für mich optisch am wohlwollendsten aussieht. Auch in Werbezeitschriften werden immer Fotos abgebildet von Squads in einem 90 Grad Winkel.

Squad falsch Squad Squad

 

 

 

 

 

Dabei hat aber bisher noch niemand darauf hingewiesen, dass bei dieser Ausführung die gesamte Kraft auf die Knie wirkt. Wenn man den Squad also noch verstärkt mit Gewichten ausführt, kommt da einiges an Kraft zusammen, welche die Knie bewältigen müssen. Gelenkschonender ist es, entweder mehr oder weniger als 90 Grad beim Squad zu bilden. Die meisten entscheiden sich hier wahrscheinlich für weniger, aber manchmal ist mehr tatsächlich auch mehr 😉

 



Aubergine Asiatisch

Auberginen Asiatisch

Auberginen sind mein Lieblingsgemüse, das habe ich glaube ich schon einmal erwähnt. Dementsprechend, will ich gerne nochmal ein Auberginenrezept mit euch teilen. Dieses Mal, wie Auberginen asiatisch schmecken.
Für zwei Personen braucht ihr:

Auberginenrezept Aubergine Asiatisch Aubergine Asiatisch

 

 

 

 

 

2 Tassen Reis
1 Aubergine
100g Rinderlende
1 Scharlotte
1 Knoblauchzehe
1 kleines Stück Ingwer
Etwas Sesamsamen
3 EL Öl, 2 EL Reiswein
2 EL Sojasauce

Zunächst stellt man den Reis auf, 10 Minuten kochen und anschließend 10 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit wäscht man die Aubergine und schneidet sie in längliche Stücke. Das Rindfleisch wird auch in dünne Streifen geschnitten. Die Scharlotte, Knoblauchzehe und Ingwer werden fein gehackt und ebenfalls vorbereitet.

Dann wird der Wok erhitzt und die Sesamsamen werden erst ohne Öl angebraten. Sobald sie würzig duften, nimmt man sich aus dem Wok und gibt sie auf die Seite. Dann gibt man Sesamöl in den Wok und brät erst die Rinderlende an. Sobald das Fleisch durchgebraten ist, gibt man es auf die Seite und brät als nächstes die Aubergine an. Dann gibt man die Scharlotte, Knoblauch und Ingwer hinzu, brät alles kurz an und gibt dann den Reiswein, Sojasauce und 50ml Wasser hinzu. Mit Salz wird abgeschmeckt, aber vorsicht, da die Sojasauce bereits sehr salzig ist.

Um das Ganze noch etwas zu verdicken, rührt man 1 TL Speisestärke mit etwas kaltem Wasser an und gibt es unter das Gemüse. Noch einmal aufkochen und ferig.