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Alpenüberquerung E5 – Teil 3

Diesen Juli bin ich die dritte Etappe des E5, von Trient nach Verona, angetreten mit der Bergschule Oberallgäu. Laut Veranstalter ist diese Etappe vom Schwierigkeitsgrad genauso schwer wie die erste Etappe, die ich vor drei Jahren gemacht habe (von Oberstdorf nach Meran). Landschaftlich fand ich es wirklich sehr sensationell und absolut lohnenswert.

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Das Wetter war glücklicherweise voll auf unserer Seite. Das war vorallem an den ersten beiden Tagen wichtig, die ich wirklich anspruchsvoll fand. Am ersten Tag starteten wir von Levico Terme über das Fort Cherle bis zum Coe Pass. Es ging ordentlich bergauf, vorallem mit vollem Gepäck musste man sich erst an die neue Anstrengung gewöhnen. Der zweite Tag war der anspruchvollste, hinauf zum Monte Maggio und dann Einkehr beim Rifugio Papa, das an einer beeindruckenden Schlucht gelegen ist. Nachmittags ging es weiter bergauf, die Wanderung kam mir ewig vor, bis wir endlich beim Rifugio angekommen waren. Tag drei war super spannend, vorbei an etlichen Kriegsschauplätzen des ersten Weltkrieges, wandernd durch Schützengräben und vorbei an blühenden Edelweiß. Wir wanderten an einem Panoramaweg, was technisch nicht mehr so anspruchsvoll war wie an den Tagen davor. Und am vierten Tag lief man schon wie von alleine auf den Carega Gipfel (2259m) in den Piccoli Dolomiti und dann nur noch Richtung Tal, vorbei an Geißböcken und Murmeltieren.

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Das Wandern in Südtirol ist sehr zu empfehlen. Es sind, anders als in den österreichischen und deutschen Alpen, kaum Leute unterwegs und es ist landschaftlich sehr lohnenswert. Und natürlich war auch das Essen ein absolutes Highlight. Und da überall nur italiensich gesprochen wurde, kam auch sofort das Urlaubsfeeling auf. Es war ein tolles Erlebnis, das ich jedem nur empfehlen kann.

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