Monatliches Archiv:September, 2016

Biking Gardasee

Leichte Radtour am Gardasee durch die Weinberge der Lugana

Diesen Sommer waren wir in Verona und machten einen schönen Tagesausflug für eine Radtour am Gardasee. Es war top Wetter für eine Radtour, nicht zu heiß und leicht bewölkt, als wir starteten.

Startpunkt war der Fahrradverleih Il Ciclista in Sirmione, wo ich mir ein Mountainbike ausgeliehen habe. Macht nicht denselben Fehler wie ich: ich habe mir das günstigste Rad ausgeliehen und es fuhr wirklich sehr schwer. Wenn man so etwas macht sollte es auch Spaß machen und ein gutes Fahrrad trägt auf jeden Fall seinen Teil dazu bei.

Die Tour führte vorbei am Torre di San Martino, welcher an die Schlacht von Solferino erinnert dessen  Ausgang den Grundstein für ein vereinigtes Italien legte. Dann ging es immer entlang den Weinbergen im Hinterland, hügelig aber auch mit schlechtem Drahtesel machbar. Es gab ein paar sehr schöne Panoramablicke über das Südufer vom Gardasee auf dem Weg. Diese wurden leicht getrübt durch ein ungewolltes Zusammentreffen mit einem bissigen Hund. Das kennt ihr sicher auch: es steht ein Schild „Warnung vor dem Hunde“, aber nachdem man mit dem Rad nicht umdrehen will, fährt man einfach weiter. Leicht vom eigentlichen Weg abgekommen führte uns der Weg zu einem privaten Bauernhof, wo auch prompt der genannte Hund aus dem Haus geschossen kam und mir während ich noch auf den Rad fuhr in den Schuh biss. Gerade in dem Moment pfiff sein Herrchen den Fiffi zurück. Just in time.

Wieder zurück am See, an Punta Gro, geht es immer entlang der Uferpromenade, wo es schöne Gelegenheiten für einen Badestopp gibt. Zum Schluss sind wir noch an die Spitze von Sirmione geradelt, zum Castello scaligero. Dort gab es einen riesigen Stau und einen großen Trubel an Touristen. Das Castello war ganz hübsch aber wegen des großen Andrangs haben wir es so schnell wie möglich wieder verlassen.

Nach 32 km und 2,5 Stunden kamen wir wieder beim Fahrradverleih an. Mit schönen Erinnerungen und bereit für einen gechillten Nachmittag am See.

Diese Tour sowie weitere Tips für Radtouren am Gardasee inkl. GPS-Daten fürs Smartphone gibt es auf der offiziellen Gardasee Webseite. Für mehr Inspiration für Radtouren könnt ihr hier weiterlesen.
Radtour Gardasee Radtour Gardasee








 



Kirschen

Diesen Sommer war gut Kirschen essen

Kennt ihr noch das Kinderspiel „Kirschen gegessen, Wasser getrunken“, wo einem eingebläut wird, dass man kein Wasser trinken soll nachdem man Kirschen gegessen hat? Ich habe bis vor Kurzem noch an diese alte Faustregel geglaubt. Bis ich in einer Fachzeitschrift lesen musste, dass es sich hierbei tatsächlich nur um ein Gerücht handelt. Was tatsächlich Bauchweh verursachen kann ist, wenn man zu viele Kirschen isst, denn diese können in großen Mengen Blähungen auslösen.

Für mich löste diese Erkenntnis eine regelrechte Kirschenmanie aus. Diesen Sommer habe ich fast täglich Kirschen gegessen. Vielleicht haben sie auch ihren Beitrag dazu geleistet, dass ich bisher dieses Jahr noch nicht krank war denn sie tragen auch zur Stärkung des Immunsystems bei. Denn Kirschen sind extrem gesund, kalorienarm und voller Vitamine. Dadurch, dass sie reif gepflückt werden, sind sie in ihrer Blüte des Vitaminreichtums und sollten dann auch umgehend gegessen werden. Dann kann man seinen Haushalt an Eisen, Kalium, Calcium, Magnesium, Folsäure, sowie den Vitaminen B und C wieder ordentlich auftanken.

Aber am wichtigsten ist zu sagen, dass Kirchen extrem lecker sind und der bessere Snack für zwischendurch!




Mountainbiketour

Radtour: 1.557m Aufstieg zum Zwölferhorn

Das Attergau in Österreich ist gespickt mit vielen Seen und tollen Bergpanoramen. Es ist der hervorragende Ort für alle begeisterten Berggeher oder Wassersportfreunde. Wir waren dort um die Herausforderung der mittel schwer bewerteten Mountainbiketour, hinauf zum 1.461m gelegenen Zwölferhorn, anzunehmen.

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Nach anfänglicher Gewöhnungsphase war das langsame aber stetige Treten dann irgendwann kein Problem mehr. Beginnend auf 552m in Abersee, ging der erste Aufstieg 700m bergauf, immer entlang von Schotterstraßen im Wald. Nachdem der erste Berg geschafft war ging es erstmal wieder leicht bergab. Kurz vor dem nächsten Anstieg machten wir eine Einkehr in der Hilzalm, ehemalige Schafbachalm. Hier gibt es neben der romantischen Schafswiese auch lokale Schmankerl wie Speckbrot, Fritattensuppe oder „Mäuse“, gebrannte Teigspeise. Nach der kurzen Jause ging es gleich weiter um den zweiten Anstieg anzutreten, hinauf zum Zwölferhorn. Der Weg hinauf lag dieses Mal auf der Sonnenseite, vorbei an einer Alm mit Schweinen, blau blühenden Enzianwiesen und vielen Gleitschirmfliegern.

MountainbiketourAuf dem Zwölferhorn auf 1.461m wird man mit einem fantastischen Blick auf den Wolfgangsee belohnt. Wir haben den Ausblick etwas genossen und haben dann gleich den Abstieg angetreten. Denn ab jetzt ging es nur noch bergab für ca. 40 Minuten. Alternativ kann man noch auf den Gipfel wandern, radfahren ist hier verboten. Der Weg bergab war teilweise sehr steil und man musste an vielen Kühen und Pferden vorbeimanövrieren.

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Nach fast sechs Stunden unterwegs und vier Stunden reiner Fahrzeit hatten wir die 37,9km zurückgelegt und haben den Abend noch im Restaurant Vini E Panini (top Restauranttip!!!) in Mondsee ausklingen lassen, bevor wir erschöpft in unsere Zelte gefallen sind. Was für ein mega toller Tag!




Beachvolleyball

Olympia Fieber

Die Olympischen Spiele 2016 in Rio waren natürlich wieder ein echtes Fernsehhighlight der letzten paar Wochen. In 39 Sportarten haben sich die Weltbesten gemessen.

Mein persönliches Highlight waren die beiden Beachvolleyball Damen, die zu guter Letzt auch noch olympisches Gold geholt haben. Laura Ludwig und Kira Walkenhorst haben in den gesamten Spielen nur einen Satz verloren aber jedes Spiel für sich gewonnen. Dieses sensationell tolle Team muss man sich einfach anschauen.

Und ich habe herausgefunden, dass die Gerüchte über das Regulierung der Beachvolleyballoutfits gar nicht stimmen. Schaut euch mal diesen Beitrag dazu an:

http://rio.zdf.de/videos/2813414/

Vom Turmspringen, Schwimmen, Beachvolleyball, Hammerwurf, Sprinten bis zum Turnen habe ich mir alles angeschaut und mal wieder richtig Lust bekommen, mich selbst darin zu üben und zu messen. Das olympische Fieber ist auf mich übergesprungen und es heißt: raus gehen und machen. Ich werde von meinen Versuchen berichten 😉