Tag:Sport im Winter

Kraulkurs

SWM Kraulkurs – schwimmen wie die Profis

Über den Winter habe ich eine neue Sportart für mich entdeckt: das Kraulschwimmen. Schon seit längerem wollte ich mich bei den Stadtwerken München für einen Kraulkurs anmelden, aber die Kurse sind einfach immer ausgebucht gewesen. Also habe ich mich ein halbes Jahr vor dem Kurs schon einmal für den Winter angemeldet. Zehnmal bin ich jeden Freitag um 21:30 Uhr in der kalten Jahreszeit zum Kraulkurs ins Olympiaschwimmbad gefahren.

Allein die Atmosphäre in dieser Schwimmhalle war schon sehr motivierend. Wenn man sich vorstellt, dass in diesen Becken olympische Athleten geschwommen sind, ist das schon eine tolle Voraussetzung. Für die „Schüler“ gab es sogar ein eigenes, abgetrenntes 100m Becken. Für Anfänger ist das zwar eine verdammt lange Strecke, aber man hatte wenigstens seine eigene Bahn, in der man in Ruhe üben konnte. Das ist echter Luxus, denn normalerweise lernt man in den Becken, die auch vom normalen Schwimmbetrieb benutzt werden.

Kraulen Kraulen

Unser Lehrer hat die Kraultechnik Stück für Stück aufgebaut: zuerst das Beintraining, dann die Arme und zum Schluss das richtige Atmen. Das Atmen stellt tatsächlich die größte Herausforderung dar. Am Anfang kämpft man extrem gegen seine Atemnot unter Wasser an, bis man sich überwunden hat und seinen eigenen Atemrhythmus gefunden hat. Ich muss das bis heute noch üben, obwohl der Kurs inzwischen abgeschlossen ist und ich einmal pro Woche zum Schwimmen gehe.

Es gibt kaum eine Sportart, die so eine perfekte Kombination zwischen Kraft- und Ausdauertraining darstellt und dabei auch noch gelenkschonend ist. Ich kann das jeder Frau nur wärmstens empfehlen, jedoch mit dem Vermerk es nicht zu übertreiben, denn sonst bekommt ihr so ein unschönes breites Kreuz, das sehr männlich aussieht.

 



Schlittschuhlaufen hält fit

Schlittschuhlaufen ist Kür

Wer gerne skatet im Sommer, für den ist Schlittschuhlaufen im Winter ein Muß. Es ist eine der wenigen Sportarten, die man als Stadtmensch im Winter Draussen machen kann, während es einfach immer dunkel ist. Netter Nebeneffekt ist die Beanspruchung des gluteus maximus, den Gesäßmuskeln und natürlich die Schärfung des Gleichgewichtssinns.

In München gibt es ein wunderbares Stadium zum Eislaufen, das nicht überdacht ist. Wenn man Glück hat fährt man unter tollem Sternenhimmel oder wenn es schneit. Wenn das nicht romantisch ist, dann weiß ich es auch nicht. (mehr …)



Skifahren verlernt man nicht

Skifahren ist wie Radfahren

…das verlernt man nicht. Stimmt! Ich habe es selbst ausprobiert. Als waschechte Bayerin habe ich natürlich schon als kleines Kind das Skifahren gelernt und bin dann mit 14 Jahren auf Snowboarden umgestiegen. Klar, zu den Coolen. Inzwischen sieht man immer weniger Snowboarder auf der Piste und auch ich wollte meine Kindheitserinnerungen wieder ins Leben rufen:

Als mich der Liftwart in Österreich angeschrien hat, ob ich a bissl deppert sei, weil ich den Schlepplift nicht loslassen wollte oder als ich mich unzählige Male im Schnee gekugelt habe weil ich hingefallen bin oder das Gefühl wie eine Ente im Pflug die Piste herunter zu fahren…kein Wunder, dass ich damals zu den Snowboardern umgestiegen bin.

Naja, diese Erinnerungen konnte ich nun ein für alle Mal aus meinem Gedächtnis verbannen, denn das erste Mal Skifahren seit Jahrzehnten ist richtig gut gelaufen. Kein einziges Mal bin ich hingefallen. Die Carvingski haben ihr Übriges getan, um mir das Fahren zu erleichtern. Aber das Beste daran fand ich, dass man nach einem ganzen Tag Skifahren keine Schmerzen in den Knien hat, so wie das beim Snowboarden immer der Fall war.

Also sehr zu empfehlen, an alle, die daran gedacht haben mal wieder back to the roots, das Skifahren auszuprobieren. Das ist tatsächlich wie Radfahren 😉